Jun 09 2020

Photovoltaik-Anlage erweitert

Von in WiLaSol

Wilasol4

In den letzten Jahren bestanden unsere „ökologischen Bemühungen“ vor allem in der Senkung des Stromverbrauchs. (Energiesparen ist immer noch die beste Energiequelle 🙂 Aber das Klimathema, und damit die regenerative Energie, ist durch die Coronoia nur verdeckt, nicht verschwunden. Deshalb sind wir endlich auch wieder auf der Produktionsseite aktiv geworden, und wieder mit solarplus aus Dortmund:

Die mittlerweile 4. Ausbaustufe unserer Photovoltaik-Anlage wurde installiert! Seit dem 14. Mai (Hl. Corona) produzieren 24 neue PV-Module auf dem Ostdach des Langen August Strom. Die Nennleistung der neuen Module beträgt 7,92 kWp. Der Wechselrichter ist so ausgelegt, dass wir noch weitere 12 Module anschließen können (dann insgesamt 10 kWp). Vorher muss jedoch ein Dach im Hof des Langen August erneuert werden.

Die Leistungssteigerung der PV-Module ist beachtlich. Zwischen 2008 und 2012 haben wir auf dem Westdach und dem Dach des Anbaus insgesamt 20 PV-Module installiert, mit je 195 bzw. 220 Wp. Die Leistung der alten Module beträgt insgesamt nur 4,26 kWp. Durch die 24 neuen Module von je 330 Wp wurde die Gesamtleistung auf 12,18 kWp fast verdreifacht. Zum Vergleich: rund 2 kW verbraucht unser Serverraum (inkl. Klimaanlage) kontinuierlich. Im Gegensatz zu den Modulen der alten Anlage kommen die neuen Module nun aus China – die hiesige Produktion wurde ja von der sog. Politik plattgemacht:-( [Exkurs zum Thema Schutzmaskenversorgung ausgelassen, d.S.]

Ebenso wie ein Serverraum braucht auch eine Photovoltaik-Anlage ein Monitoring, wenn man’s ernst damit meint. Vom alten Wechselrichter wurden die Betriebsdaten von einem Solarlogger ausgelesen, der sie dann visualisiert und „ins Internet“ geschickt hat. Leider waren die Erfahrungen damit nicht so toll (Hardwaretotalausfall, Bitrot). Daher wollten wir für die neue Anlage nicht noch ein properitäres Gerät kaufen. Statt dessen haben wir eine eigene Lösung für die Erfassung und Auswertung von Stromproduktion und -verbrauch zusammengeschraubt, natürlich aus nachwachsenden Rohstoffen (d.h. freier Software). Das Ergebnis könnt ihr euch hier anschauen:

<http://url.free.de/energie>

Dort auf den Infotext klicken und weiterlesen.

Sobald wir uns von diesem anti-proprietären „BigData“-Kraftakt erholt haben, wird’s hier mehr Infos zu der Lösung geben – Mitmachen erwünscht. (All your portals are belong to us;-)

Mai 13 2020

Coronoia – Immer noch

Bis zum 13.5.20 starben in diesem Jahr weltweit 294.155 Menschen an bzw. mit dem Coronavirus. Das große Massensterben ist erfreulicherweise ausgeblieben. Katastrophal ist die Lage trotzdem.

Viren gedeihen auch in unseren Ställen
40 Jahre lang hat der Virologe Peter Rottier Coronaviren erforscht. Im Interview erklärt er, warum immer wieder neue Coronaviren auftauchen werden und was man dagegen längst hätte tun können. Spektrum.de vom 09.05.20

Corona-Wahn ohne Ende?
ein Gespräch mit Prof. Bhakdi vom 29.4.20
und die Reaktionen darauf (vom 2.5.):
Zensur-Pandemie?
Servus.tv gehört übrigens zu Red Bull. Dass wir dort mal etwas verlinken würden, hätten wir auch nicht gedacht. Das Gespräch mit Prof. Bhakdi ist trotzdem sehenswert.

Fehlalarm: Sofortige Aufhebung aller Zwangsmaßnahmen!
Es ging nur kurz durch die Nachrichten: ein Mitarbeiter des Innenministeriums hat eine kritische Analyse zu Corona veröffentlicht. Eine Zusammenfassung der über 80 Seiten auf nachdenkseiten.de vom 13.5.
Aufgrund der Veröffentlichung wurde er vom Dienst suspendiert. Das Papier sei seine Privatmeinung und nicht vom BMI beauftragt oder autorisiert. Den Äußerungen des BMI widersprechen die externen Experten dieses Corona-Papiers in einer Pressemitteilung vom 12.05. auf altersdiskriminierung.de

Apr 16 2020

Corona: Risiken und Nebenwirkungen

Die Hinweise, dass SARS-CoV-2 / COVID-19 doch nicht so gefährlich ist, häufen sich. Der Hamburger Rechtsmediziner Püschel untersucht zur Zeit viele Corona-Opfer. Sein Fazit: Covid-19 ist „eine vergleichsweise harmlose Viruserkrankung„. Die von ihm untersuchten Todesopfer hätten alle so schwere Vorerkrankungen gehabt, dass sie, „auch wenn das hart klingt, alle im Verlauf dieses Jahres gestorben wären“, sagte Püschel.“ Laut einer Studie des RKI hat das Kontaktverbot im Gegensatz zu den früheren Maßnahmen (Verbot von Großveranstaltungen, Schulschließungen) nichts gebracht. Das Kontaktverbot scheint aber für andere Dinge ganz praktisch zu sein, z.B.:

Bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr: Vorentscheidung im Juni 2020? Informationsstelle Militarisierung e.V. vom 15. April 2020
(So kann nicht nur unsere Freiheit, sondern auch unsere Gesundheit am Hindukusch zielgenau verteidigt werden:(

Baden-Württemberg: Verschärfung des Polizeigesetzes während Corona-Krise
Informationsstelle Militarisierung e.V. vom 14. April 2020

Wo bleiben die Gesetze zur Rücknahme der Privatisierung des Gesundheitswesens? Oder zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege? Das Infektionsschutzgesetz ließ sich doch auch ganz schnell und unkompliziert verschärfen.

Corona-Epidemie: Tagebuch der Inneren Sicherheit
Die Bürgerrechtsorganisation Institut für Bürgerrechte & öffentliche Sicherheit e.V. veröffentlicht Berichte, Analysen, Nachrichten zu den Themen Polizei, Geheimdienste, Politik „Innerer Sicherheit“ und BürgerInnenrechte.

Risiken und Nebenwirkungen
Corona hält die Welt im Griff? Nein. Die Antwort auf das Virus hält die Welt im Griff. Muss das so sein? Schon diese Frage macht einen verdächtig. Was politisch entschieden wird, muss so sein. Eine Widerrede. Von Arno Luik, 15. April 2020

Bericht zum vergangenem Samstag in Lüchow
Es war schon absurd, was für Szenen sich am vergangenen Ostersamstag in der Innenstadt von Lüchow, einer kleinen Kreisstadt im Wendland, dem östlichen Zipfel Niedersachsens, abspielten. Unter dem Motto „Yes we care“ hatten politische Initiativen aus dem Landkreis dazu aufgerufen sich unter Wahrung des Abstandsgebots ins Stadtgebiet zu begeben um einzeln oder zu zweit für eine Verbesserung der Situation im Care-Bereich einzutreten.
keinruhigeshinterland.org vom 14. April 2020
Linkliste zu Aktionen, Debatten und Internationales auf Kein Ruhiges Hinterland

Kritiker*innen der Corona-Maßnahmen müssen weiterhin mit Problemen rechnen:

Die Anwältin Beate Bahner reichte am 08.04.20 beim Bundesverfassungsgericht einen Eilantrag gegen die Corona-Maßnahmen ein und rief zu Demos am 11.04. auf. Am 09.04. ließ die Polizei wegen dieses Demoaufrufs ihre Webseite sperren. Dazu eine Pressemitteilung der Piraten Partei Niedersachen.
Den Frust über die Ablehnung des Antrags verarbeitete sie am 11.04. in einer satirisch überspitzten Corona-Auferstehungs-Verordnung. Am Sonntag den 12.04. veröffentlichte sie dann noch auf ihrer Webseite eine kleine Anleitung „Shutdown beenden leicht gemacht: In wenigen Schritten zurück zur Freiheit“. Am gleichen Abend wurde sie von der Polizei in die Psychiatrie verfrachtet. Dies berichtet sie selbst in einer Tonaufzeichnung. Telepolis berichtete am 15.04. Nach 2 Tagen wurde sie freigelassen. Auch darüber berichtete Telepolis. In dem Artikel wird sie nun (wie so mancher Kritiker zuvor) in die rechte Ecke gestellt: „ihre (AfD)-Anhänger“. In der Tonaufzeichnung sprach sie von Mißhandlungen durch die Polizei. Verletzungen von Beate Bahner sind nach dem Telepolis-Artikel zu urteilen auch sichtbar. Die Ursache dafür ist laut ihrer Aussage jetzt jedoch ein Sturz mit dem Fahrrad.

Mrz 31 2020

„Corona-Krise“: Das selber Denken nicht vergessen

Bisher weiß niemand, wie gefährlich das neue Corona-Virus ist. Belastbare Zahlen und Studien sind Mangelware. Die Einschätzungen der Fachleute gehen in unterschiedliche Richtungen. Und wir im WiLaDo sind uns bei der Einschätzung der Lage auch nicht einig, zumal wir nicht vom Fach sind. Dieser Artikel gibt nicht die Einschätzung aller im Wila aktiven  Menschen wieder.

Auffallend ist jedoch die einseitige Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Anstalten sowie der sog. Leitmedien. Vom offiziellen Narrativ abweichende Positionen werden nicht veröffentlicht. Finden diese Positionen über soziale Medien oder unabhängige Portale doch einen Weg an die Öffentlichkeit, so werden die Urheber diffamiert. Eine Diskussion findet nicht statt; weder eine wissenschaftliche noch eine gesellschaftliche.

Deshalb haben wir einige Links zusammengestellt, in der sich fundierte, aber von der offiziellen Linie abweichende Position finden. An Ende der Liste gibt es Links zu aktuellen Zahlen.

Statistiker Gerd Bosbach: Schluss mit der Irreführung
Wir brauchen harte, gesicherte Fakten statt nur scheinbar objektive
Am 03.04.20 veröffentlicht auf nachdenkseiten.de

Pandemie der kollektiven Hysterie
Die Einschätzung professioneller Risikomanager vom 17.03.20

Offener Brief an die Bundeskanzlerin (video), als pdf
Vom 29.03.20; verfasst von Prof. em. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie. Er leitete 22 Jahre das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

Wo landen wir da?
Der Präsident der Bundesärztekammer kritisiert das Krisenmanagement der Bundesregierung. Am 26.03.20 veröffentlicht von RT-Deutsch (die deutschsprachige Ausgabe von Russia Today).

www.nachdenkseiten.de
6 x wöchentlich werden Hinweise auf interessante Publikationen anderer Medien incl. kritischer Anmerkungen veröffentlicht. Die NachDenkSeiten beschreiben schon seit Jahren die vielfältigen Manipulationsversuche sowie Kampagnen und Strategien der Meinungsmache. Wie zur Zeit in allen Medien, liegt aktuell der Schwerpunkt der Berichterstattung beim Thema Corona. Dabei erheben die NachDenkSeiten nicht den Anspruch zu wissen, wie gefährlich dieses Virus ist.

Die Gesundheitsdiktatur
“Mit Angst regiert es sich leichter. Krisen ermöglichen es dem Staat, sich selbst als „hart durchgreifende“ Ordnungsmacht zu positionieren. Dies ist in gesundheitlichen Krisen nicht anders. Bei Schweinegrippe und Vogelgrippe haben wird gesehen, dass es aus nichtigem Anlass zu absurden Auswüchsen eines staatlichen Interventionismus kommen kann.
Dossier von labournet.de

Ein Blick auf die Wirtschaftskrise
Die neue Weltwirtschaftskrise, das Corona-Virus und ein kaputt gesparter Gesundheitssektor. Oder: Die Solidarität in den Zeiten von Corona. Winfried Wolf am 20.03.20 auf nachdenkseiten.de

Soziale Ansteckung – Mikrobiologischer Klassenkampf in China
Wer Zeit zum Lesen hat, dem*der vermittelt diese Übersetzung des englischsprachigen Originals Hintergrundinformationen zum Verständnis der chinesischen Gegenwart, u.a. zum Gesundheitssystem und dem Kapitalismus à la KPCh. Dass SARS-CoV-2 (leider) kein „schwarzer Schwan“ ist, wird mit Inhalten aus dem Buch „Big Farms Make Big Flu“ des Biologen Robert G. Wallace nachvollziehbar gemacht (das englischsprachige Buch gibt’s via LibGen). Die fatale Ko-Evolution von Agrobusiness und Pathogenen betrifft auch Antibiotika-Resistenzen, und diese gehören auch auf die aktuelle Tagesordnung. Man vergleiche die jährliche Zahl der Toten durch Krankenhauskeime mit den bisher COVID-19 zugeschriebenen – und die jeweiligen Reaktionen darauf. Wildcat-Artikel vom 10.03.20.

Gewöhnung an das Regiertwerden im Ausnahmezustand
Der Ausnahmezustand ist das neue Normal. Die derzeitigen gesellschaftlichen Einschränkungen bis hin zu vollständig außer Kraft gesetzten Grund-, Bürger- und Menschenrechten, in der Absicht einer (unbestritten notwendigen) Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus überschlagen sich. Veröffentlicht auf capulcu.blackblogs.org am 22.03.20.

Corona-Strategie des Innenministeriums
Das Bundesinnenministerium hat ein 17-seitiges Strategiepapier mit dem Titel „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ verfasst und nach dem 18. März an weitere Ministerien sowie das Bundeskanzleramt verteilt. fragdenstaat.de hat das Papier am 01.04. veröffentlicht.

Zur Erinnerung: Profiteure der Angst
Arte-Doku zur Schweinegrippe aus dem Jahr 2009
Dazu ein 2015 publizierter Text von Wolfgang Wodarg: „Falscher Alarm: Die Schweinegrippe-Pandemie(oder hier). Dort wird auch der damalige Umgang der WHO mit dem Begriff „Pandemie“ beschrieben. Es scheint also Tradition zu haben, wenn die WHO auch anlässlich der heutigen COVID-19-Pandemie scheinbar nach Laune mit dem Begriff verfährt: „WHO says it no longer uses ‚pandemic‘ category, but virus still emergency“ (24.2.2020) versus „WHO Director-General’s opening remarks at the media briefing on COVID-19 – 11 March 2020″. Ebenso wird (wie im o.g. Artikel „Soziale Ansteckung“) auf die Bedeutung der industriellen Massentierhaltung für Infektionsprobleme hingewiesen.

Aktuelle Zahlen:

 

 

Feb 02 2020

Wandersalon 20: Klima, Kunst und Digitalisierung

Verboten und findet deshalb leider nicht statt!

Diskussion zu den Beziehungen zwischen Klima, Kunst und Digitalisierung

am Donnerstag, 26. März 2020, um 19 Uhr

Digitalisierung kann zum Klimaschutz beitragen: Beispiele dafür sind unter anderem weniger Papierverbrauch durch E-Mails und digitale Zeitungen oder Smart Cities, in denen z.B. Müllabholung und Verkehr überblickt und nach Bedarf gesteuert werden können. Doch wie so oft gibt es zwei Seiten der Medaille: Während die Digitalisierung dem Klimaschutz einerseits in die Hände spielt, schadet sie ihm andererseits auch. Streaming und E-Commerce sind nur zwei Beispiele für sogenannte Klimakiller.

Bei diesem Wandersalon wird diskutiert, was dran ist an den Chancen und Risiken der Digitalisierung für den Klimaschutz. Außerdem wird der Frage nachgegangen, wie Künstler*innen diesen Zusammenhang in ihrer Arbeit verhandeln – und welche Rolle sie in der Debatte einnehmen können, sollen und wollen.

An der Diskussion teilnehmen werden unter anderem Phillip Bendix vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und Elisa Lindinger, Superrr Lab.

Die Gesprächsrunde im Langen August ist die 20. Ausgabe des Wandersalons und arbeitet thematisch auf das Ausstellungsprojekt Ruhr Ding: Klima hin. Der Wandersalon #20 ist eine Veranstaltung von Urbane Künste Ruhr in Kooperation mit dem Wissenschaftsladen Dortmund e.V.

Termin: Donnerstag, 26. März 2020 um 19 Uhr
Ort: Café im Langen August, Braunschweiger Straße 22, 44145 Dortmund

Der Eintritt ist kostenfrei.

Dez 04 2019

Freifunk & Meshnets: Dezentrale Informationsnetzwerke

Von in Freifunk

Zu Beginn der Veranstaltung werden wir am Samstag die Interessen der Teilnehmenden klären. Egal ob du einfach einen Router flashen möchtest, mehrere Router per Kabel verbinden willst, dich der Serverbetrieb, das Monitoring oder die Arbeitsorganisation des Freifunk Dortmund interessiert. Wir sind für eure Fragen offen. Darüber hinaus gibt es im Freifunk Dortmund viel zu tun, so dass wir einige Dinge auch ganz praktisch erledigen könnten.

Das Internet – es umgibt uns beinahe überall. Aber wirklich frei und verfügbar für alle Menschen ist es nicht, denn es wird kommerziell betrieben, staatlich kontrolliert und überwacht. Technologische Entwicklungen und Freie Software ermöglichen jedoch Alternativen zu den „großen“ Anbietern. Ein Beispiel freier Netzwerkinfrastruktur ist Freifunk. Hier wird ein Internetzugang per WLAN frei für alle zur Verfügung gestellt. Freifunk-Netze sind selbstorganisierte Mitmach-Netze, und es ist mittlerweile auch für Laien einfach geworden, aktiv zu werden und Freifunk-Router zu betreiben. Diese bringen etwas Freiheit in den Alltag und Netzwerkinfrastruktur in die Hände der Nutzer*innen selbst. Außerdem verbinden sich die Router untereinander (sie bauen ein „Meshnetzwerk“ auf) und ermöglichen so das Wachsen des Freifunk-Netzes in der Nachbarschaft.

Der Kurs soll euer Verständnis ebenso wie euer Mitmachen fördern. Je nach Interesse wird es auch praktisch, indem wir gemeinsam Router mit Freifunk-Software umprogrammieren („flashen“) und uns dann die Funktionsweise selbst anschaulich machen können. Zwecks Nachhaltigkeit des Gelernten kann der befreite Router anschließend auch zu Hause, im Stadtteil, etc. weiterbetrieben werden. Wir versuchen, die technische Einstiegshürde bei diesem Kurs möglichst gering zu halten. Etwas Bereitschaft, sich mit Technik zu beschäftigen, ist aber nützlich für den praktischen Teil.

Termine:
Samstag den 08.02.2020 um 15 Uhr
Sonntag den 09.02.2020, der Beginn wird am 08.02. abgesprochen

Ort:
Langer August, Seminarraum
Braunschweiger Str. 22 44145 Dortmund

Anmeldung: radikale-bildung@riseup.net

Eine Veranstaltung von Schwarzer Ruhr-Uni und WiLaDo.

Dez 04 2019

Nichts Neues aus der Parallelwelt

Zum Beschluss des LG Köln 28.10.2019

Auch das Landgericht Köln ist der Ansicht die Razzia vom 04.07.18 im Langen August (L.A.) sei „erforderlich und angemessen“ gewesen. Die Beschwerde des L.A. wurde deshalb als unbegründet zurückgewiesen [1]. mehr »

Nov 20 2019

28.10.2019: Beschluss des LG Köln: Beschwerde des LA ist unbegründet

Landgericht Köln

Beschluss

In dem Ermittlungsverfahren
gegen unbekannt
wegen Verdachts des Ausspähens von Daten pp.,

hat die 18. große Strafkammer des Landgerichts Köln als Wirtschaftsstrafkammer durch den Vorsitzenden Richter am Landgericht Wuttke, den Richter am Landgericht Dr. Buchwald und die Richterin am Landgericht Redeker am 28.10.2019 beschlossen:

1. Die Beschwerde des Vereins Langer August — Verein zur Förderung der politischen Bildung und der kulturellen Freizeitarbeit e.V., Braunschweiger Str. 22, 44145 Dortmund, gegen den Beschluss des Amtsgerichts Köln vom 25.09.2018 (Az. 506 Gs1778/18) wird als unbegründet verworfen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens trägt der Beschwerdeführer.

Gründe: mehr »

Jul 20 2019

17.07.2019: Beschwerde des Langen August beim LG Köln

Am 4.11.18 hat der Anwalt des Langen August beim LG Köln per Fax eine Beschwerde gegen das AG-Urteil vom 25.9.18 eingereicht. Dann war erst mal funkstille. Auf Anfrage teilte das LG Köln im Juni 2019 mit, dass die Beschwerde nicht bearbeitet wurde. Am 17.7.19 schickte der Anwalt die folgende Beschwerde nochmals ans LG Köln:

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Jul 13 2019

Selbstgewusst! Gemeinsam Wissen schaffen

Von in WiLa

Digitalisierung, Technik, Kultur in der Region – was kommt dabei heraus, wenn Wissenschaft und Zivilgesellschaft diese Themen gemeinsam angehen? Was braucht es, um Wissen zu vermitteln und auch abseitige Themen zu erforschen? Was benötigen wir alle, um uns intensiver mit gesellschaftsrelevanten Themen zu beschäftigen und unser Wissen einzubringen? Wann begreifen wir uns als Akteur*innen,die mit der Wissenschaft kooperieren und so unseren Einfluss erweitern?

Diese und andere Fragen wollen wir auf der Konferenz Selbstgewusst! Gemeinsam Wissen schaffen untersuchen. Unser Ziel ist es, Wege, Ideen und Möglichkeiten zu entdecken, Menschen zum Handeln zu bewegen.

Bitte merkt Euch schon jetzt den Termin für die Konferenz vor:

5. und 6. Juni 2020 im Museumdorf Cloppenburg

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Mai 03 2019

Stecker-Solaranlagen – die aktualisierte Norm gilt jetzt

Von in Energie

Der Einfachheit halber (und wir es auch nicht besser zusammenfassen können) übernehmen wir hier einen Beitrag von https://www.greenpeace-energy.de (zur Vorgeschichte siehe unsere Kategorie Energie):

Verbraucher können Steckdosen-Solargeräte zur privaten Stromerzeugung bis zu einer Gesamtleistung von 600 Watt jetzt selbst beim Netzbetreiber anmelden, statt wie bisher über einen Elektroinstallateur. Rechtssicher möglich macht dies eine Neuregelung der Norm VDE-AR-N 4105, die am 27. April 2019 in Kraft tritt. Verabschiedet wurde sie im Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN), das in Deutschland die Normen für den Netzanschluss von Stromerzeugungsanlagen erarbeitet.

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Apr 19 2019

Der Groschen fällt langsam – aber er fällt – auch in Köln

(„K:“ = der Absatz ist ein Kommentar des WiLaDo.)

K: Im Folgenden dokumentieren und kommentieren wir den Rückzieher der Staatsanwaltschaft Köln bzgl. der weiteren Beschlagnahme der Server wegen strafrechtlicher Ermittlung. Der formalen Vollständigkeit halber folgt am Ende des Beitrags noch die zugehörige Kostenentscheidung des Landgerichts Köln.

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Mrz 31 2019

05.03.2019: Stellungnahme zur Beschwerde des Staatsanwalts

Während der Frist für unsere Stellungnahme war unsere Anwältin im wohlverdienten Urlaub. Deshalb schickte eine Kollegin am 05.03.19 folgendes Schreiben an das Landgericht Köln:

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Feb 26 2019

26.02.19: Beschwerde des Staatsanwalts gegen den Beschluss des AG Köln

Am 26.02.19 schickte das LG Köln die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Köln vom 18.02.19 gegen den Beschluss des AG Köln an unsere Anwältin. Das AG Köln hatte in seinem Beschluss eine weitere Verlängerung der Frist zur Beschlagnahme der Server und des USB-Sticks abgelehnt. mehr »

Feb 22 2019

Ist der „schwarze Ritter“ zu stoppen?

Wir haben uns zu früh gefreut. Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Freigabe der Server Beschwerde eingelegt.

Dieser Beschwerde hat das AG Köln in seinem Beschluss vom 19.02.10 nicht abgeholfen. Die Sache wird jetzt dem Landgericht Köln zur Entscheidung vorgelegt. mehr »

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